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2022 war bis jetzt kein gutes Jahr und fünf Faktoren könnten es noch verschlimmern

  • Kryptoexperte Lark Davis nennt fünf unmittelbar zusammenhängende Ereignisse, die nicht nur den Kryptomarkt, sondern die gesamte Weltwirtschaft erheblich destabilisieren können
  • Bestimmte Segmente der Kryptobranche könnten trotzdem wachsen, da viele Menschen nach alternativen Einkommensquellen suchen werden

Die folgenden absehbaren Ereignisse sind eine Gefahr für die Weltwirtschaft und damit auch ein hohes Risiko für die Kryptobranche, warnt Kryptoanalyst und YouTuber Lark Davis:

1) Eine Rezession

Die Bank of America (BOA) warnt als letzte Großbank vor der Möglichkeit einer Rezession. Davis weist darauf hin, dass Aktien sechs bis zwölf Monate vor einer Rezession am schlechtesten abschneiden, mit einer gemischt positiven und negativen Performance während der Rezession. Nach der Rezession gewinnen die Märkte in der Regel wieder an Schwung und erzielen Renditen.
Sollte eine von abstürzenden Aktienkursen getriggerte Rezession eintreten, wird das auch die Kryptobranche betreffen, denn inzwischen gibt es eine starke Korrelation zwischen Krypto- und Aktienmärkten

2) Zinserhöhungen

Die Geschichte zeigt, dass es kurz nach einer Zinserhöhung der US-Notenbank Fed einen Schock gibt. Nach einem fünf- bis zehn-prozentigen Rückgang, der etwa ein Jahr andauert, beginnen die Märkte wieder geringe Renditen zu verzeichnen, die sich nur langsam steigern. So ist beispielsweise der S&P 500 während 12 Zinserhöhungszyklen mit einer durchschnittlichen Jahresrate von 9,4 Prozent gestiegen. Es dürfte ein ähnliches Muster auf dem Kryptomarkt geben.

3) Inflation

Jüngsten Berichten zufolge liegt die jährliche Inflationsrate in den USA bei 8,5 Prozent, verglichen mit 7,9 Prozent im Vorjahr.
Wie Davis zeigt, liegt die Aktienmarktrendite bei einer Inflationsrate von 3 Prozent und mehr über 12 Monate hinweg um 48 Prozent über der Inflationsrate. Es ist wahrscheinlich, dass die Inflation in den kommenden Monaten noch weiter ansteigt. Die Aktienmärkte werden daher im nächsten Jahr wahrscheinlich eine Rendite von weniger als 8,5 Prozent aufweisen. Dies würde sich auch auf dem Kryptomarkt wiederholen.

4) Putins Krieg und sein Größenwahn vom russischen Reich

Sowohl die Ukraine als auch Russland sind weltweite Lebensmittelexporteure der wichtigsten Getreidesorten, während Russland der größte Erdölproduzent der Welt ist. Putins Vernichtungskrieg gegen die Ukraine hat zu einer Verknappung dieser Produkte und explodierenden Preisen geführt. Wie die Inflation wird sich das wahrscheinlich auch auf die Kryptomärkte auswirken.

5) Verkäufe der US Federal Reserve Bank

Im Rahmen der ihrer quantitativen Straffungsmaßnahmen erwägt die Fed, jeden Monat Vermögenswerte im Wert von 95 Milliarden Dollar zu verkaufen. Die Folge ist ein erhöhter Druck auf den Aktienmärkten, der auch auf die Kryptomärkte übergreifen könnte.

Licht am Ende des Tunnels?

Die oben genannten Ereignisse erhöhen die Unsicherheit und verringern die Risikobereitschaft sowohl von Krypto- als auch von traditionellen Investoren. Davis sieht jedoch Licht am Ende des Tunnels:

„Wenn also eine Rezession eintritt und ein Haufen Leute ihren Job verliert … dann könnte #crypto stark pumpen! Warum? Nun, Millionen von Menschen [werden]plötzlich Play-to-Earn-Spiele, DeFi, Handel und NFT flipping entdecken.“

So kann man es natürlich sehen; es könnte sich bei dem Licht am Ende des Tunnels aber auch um einen entgegenkommenden Güterzug handeln – alles schon dagewesen.

   

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