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Bitcoin (BTC)-Wale fliehen aus dem Markt: Zuflüsse auf Börsen auf 3-Monats-Hoch

Die Zahl der Bitcoin-Wale sinkt rapide auf ein Niveau wie zuletzt Anfang des Jahres. Grund dafür ist möglicherweise das dreimonatige Hoch bei den Coin-Zuflüssen an zentralen Börsen (CEXs).

Die Analysefirma Glassnode hat mehrere bärische Indikatoren für die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung veröffentlicht. Daten deuten darauf hin, dass Wale, die mindestens 1.000 Coins halten, aus dem Markt flüchten. Zudem wurden Börsenzuflüsse in Höhe von über 1,7 Millionen Coins verzeichnet, die meisten seit Februar.

#Bitcoin $BTC Exchange Inflow Volume (7d MA) just reached a 3-month high of 1,755.021 BTC

Previous 3-month high of 1,729.605 BTC was observed on 08 May 2022

View metric:https://t.co/1S6EbDkdOO pic.twitter.com/8kSJPOLJXW

— glassnode alerts (@glassnodealerts) May 9, 2022

Die hohen BTC-Zuflüsse auf zentralisierte Börsen deuten darauf hin, dass Wale möglicherweise aus dem Markt aussteigen und Coins verkaufen. Damit bereiten sie sich möglicherweise auf einen längeren Abwärtstrend des Marktes vor. Cointelegraph berichtete kürzlich, dass die jüngsten Verkäufe wahrscheinlich von kurzfristigen Besitzern getätigt wurden, die die Coins Ende Januar und Anfang Februar gekauft hatten, als der Kurs ein 6-Monats-Tief von etwa 34.800 US-Dollar erreicht hatte.

Die ungünstigen Aussichten für den Markt haben dazu geführt, dass der Bitcoin Fear and Greed Index auf 11 und damit auf «Extreme Angst» gefallen ist. Der Index ist ein Stimmungsbarometer und bewertet, ob Angst oder Gier unter Bitcoin-Investoren herrscht.

Bitcoin Fear and Greed Index is 11 — Extreme Fear
Current price: $34,041 pic.twitter.com/PQK3x6YMok

— Bitcoin Fear and Greed Index (@BitcoinFear) May 9, 2022

Trotz der schlechten Stimmung zeigen sich die täglichen BTC-Transaktionen noch von all dem unbeeindruckt. Laut den On-Chain-Daten von YCharts gab es am Sonntag 233.892 tägliche Transaktionen im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt seit Januar.

«Checkmate» ist der leitende On-Chain-Analyst bei Glassnode und kommentierte am Samstag auf Twitter: «Viele Leute warten auf einen Bitcoin-Kapitulationsdocht». Damit bestätigt sich teilweise die Vermutung, dass die Anleger erwarten, dass BTC weiter fällt. Ein Kapitulationsdocht ist in der Regel ein Docht auf dem Kerzenchart, der einen relativ langen, plötzlichen und heftigen Kurseinbruch aufweist. Einen solchen gab es etwa am 12. März 2020, als BTC innerhalb eines Tages um 43 Prozent auf rund 4.600 US-Dollar gefallen ist.

Many of you are waiting for the #Bitcoin ‘capitulation wick’.

If it happens, and it really is THE capitulation wick, the majority of folks won’t step in a buy it because the fear will be too great.

This is the way it always is, and always will be.

Tip: have a plan, stick to it

— _Checkmate âš¡ (@_Checkmatey_) May 8, 2022

In diesem Zusammenhang: Bitcoin (BTC) peilt laut Trader nun 29.000 US-Dollar an: Terra ringt mit «FUD»-Angriff

Der Marktanalyst Caleb Franzen twitterte am Sonntag, dass die Anleger seiner Analyse zufolge mit einem weiteren Abwärtstrend auf den Märkten rechnen sollten. Das signalisiert, dass wir «kurzfristig bärisch» bleiben werden. Abschließend erklärte er, man solle «mit mehr Schmerzen rechnen».

Laut Cointelegraph-Daten ist BTC in den letzten sieben Tagen um 10,39 Prozent gesunken und liegt bei etwa 33.806 US-Dollar gehandelt.

   

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