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Bitcoin Mining in China: 3.500 Mining Rigs beschlagnahmt

Nachdem Chinas Position zu Kryptowährungen über die Jahre mehrmals variiert hatte, erfolgte ab September 2021 schließlich die vollständige Bekämpfung der modernen Zahlungsmittel. Kurz zuvor war China für das Bitcoin-Netzwerk der wichtigste Standort überhaupt.

Ein Krypto-Mining-Verbot im Juni zwang schließlich nahezu sämtliche Mining-Zentren in die Knie. Wie neue Meldungen zeigen, gibt es weiterhin Betreiber, die ihre Bitcoin Mining Zentren im Untergrund weiterführen. Einige davon konnten chinesische Behörden nun schnappen. Sie beschlagnahmen über 3.500 Mining Rigs dieser illegalen Betriebe.

China gelingt erneuter Schlag gegen Bitcoin-Miner

Über die letzten Monate machte China seine Position zu Kryptowährungen immer wieder deutlich und erklärte erst im Februar auch Spenden mit Kryptos explizit für illegal. Stattdessen fördert der chinesische Staat seine CBDC– den digitalen Yuan.

Für das digitale Zentralbankgeld erhielt China im Rahmen der Olympischen Winterspiele in Peking so manche Kritik – insbesondere seitens der USA, die ihre Sportler eingehend vor dessen Verwendung warnten.

Durch eine CBDC ist es einer Regierung ein Leichtes, das Geld der Landesbewohner noch stärker zu überwachen und zu kontrollieren. Eindeutige Verlierer sind die Nutzer.

Damit die Regierung ihre Kontrolle beibehalten kann, sagte sie Kryptowährungen den Kampf an. Teil dessen: Die Störung des Minings. Mehrere Meldungen aus China zeigen nun, welche Erfolge dieser Kampf erzielen kann.

So gelang es der Stadt Dongguan von Oktober bis März, 2.957 Mining-Rigs zu beschlagnahmen, die im Geheimen immer noch Bitcoin schürften. Das geht aus einem Bericht der Provinz Guangdong hervor.

In Yunfu – einer weiteren Stadt der Provinz – gelang die Beschlagnahme von 554 weiteren ASICs am 15. März. Die Stadt Mudanjiang der Provinz Heilongjiang konfiszierte im März 60 Miner.

So geht China gegen Bitcoin Mining vor

Die Behörden sind weiterhin auf der Suche nach Krypto-Farmen, die schon seit Monaten offiziell illegal sind. Während man geringe Mining-Aktivitäten kaum aufspüren kann, versucht man große Farmen zu finden, die ihren Betrieb in den Untergrund verlegten.

Auf dieser Suche bedienen sich die Behörden vor allem zwei verschiedener Spuren. Das sind einerseits IP-Aktivitäten der Miner mit Mining-Pools und andererseits deren hoher Stromverbrauch.

Obwohl das Mining gesetzlich verboten ist, erklärten über die letzten Monate mehrere chinesische Provinzen, dass man die Stromkosten für Mining-Zentren erhöhen werde.

Behörden der Provinz Guangdong teilten unterdessen mit:

Die Stadt Dongguan wird die nationalen Maßnahmen zur Beseitigung des Minings virtueller Währungen entschlossen umsetzen und einen hohen Druck auf Miner aufrechterhalten.

Seitdem die chinesische Regierung das Mining im Juni 2021 komplett für illegal erklärte, fanden allein in Dongguan 6.050 Inspektionen statt, durch die man 24 Mining-Zentren schließen konnte. Außerdem stoppte man 35 individuelle Miner.

Sämtliche Gerätschaften, die mit diesen Aktivitäten in Verbindung stehen, beschlagnahmten die Behörden. Welche Strafen die verantwortlichen Personen erwarten, erwähnt der Bericht nicht.

Unterdessen zeigt Chinas fortwährender Kampf gegen Kryptowährungen, dass ein Verbot nicht so einfach umzusetzen ist. Kann dieses Vorhaben überhaupt glücken? Mehr dazu in diesem Beitrag.

   

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