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Bitcoin und Ethereum knacken bald ihre Rekorde – Celsius-Chef zuversichtlich

Im Rahmen des Paris Blockchain Week Summit hat Cointelegraph-Reporter Joseph Hall den Celsius-Chef Alex Mashinsky zum Exklusivinterview gebeten, in dem Mashinsky zuversichtliche Prognosen für die beiden marktführenden Kryptowährungen abgegeben hat.

So ist der CEO des Celsius Networks, einer Art Sparkasse für Krypto-Anleger, der Auffassung, dass Bitcoin (BTC) bei 30.000 – 33.000 US-Dollar einen festen Support-Bereich hat, der nicht unterschritten wird. Allen voran die massiven Investitionen des aufstrebenden Blockchain-Projekts Terra und die zunehmenden Markteintritte von institutionellen Investoren sieht Mashinsky als wichtige Stütze für den Bitcoin Kurs. Wenn nun auch noch mehr Retail-Investoren bzw. Privatanleger dazu kommen sollten, geht es für BTC zurück in neue Rekordhöhen, wie der Experte schlussfolgert. Dahingehend führt er aus:

„Ich bin überzeugt, dass die Nachfrage da ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir zurück in altbekannte Tiefen abrutschen.“

Gleichsam mahnt der Celsius-CEO, dass es „am Himmel auch ein paar dunkle Wolken gibt“. Allen voran den Ukraine-Konflikt sieht der gebürtige Ukrainer als unberechenbaren Faktor, der sich auf die Finanzmärkte auswirken könnte. Auch die strenger werdende Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank sorgt laut dem Experten nicht unbedingt für Erleichterung.

Trotz all dieser Hürden ist Mashinsky mehr als zuversichtlich, dass sowohl Bitcoin als auch Ether (ETH) im laufenden Jahr neue Rekordmarken aufstellen werden:

„Wir werden zwar länger brauchen, um neue Rekordhochs zu erreichen, aber nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass Bitcoin die 69.000 US-Dollar knackt und dass Ethereum über 4.500 US-Dollar springt.“

Abseits dieser optimistischen Kursprognosen sprachen Hall und Mashinsky im Interview auch noch über eine Reihe anderer Themen, darunter die vermeintliche Konkurrenzsituation zwischen traditionellem Finanzwesen (CeFi) und Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi). Dabei unterstützt der Chef der Krypto-Sparbank Celsius die Ansicht von Ethereum-Gründer Vitalik Buterin, dass es vielmehr eine Kombination aus dezentralisierten und zentralisierten Lösungen brauche:

„Was er im Prinzip gesagt hat, ist dass wir gar nicht zu 100 % DeFi sein müssen. Eigentlich sind CeFi und DeFi zwei Seiten derselben Medaille. Manchmal braucht man CeFi, manchmal braucht man DeFi, und genau so arbeiten wir bei Celsius jeden Tag.“

Abschließend verrät der Krypto-Experte mit einem Augenzwinkern noch seine eigene Investitionsstrategie, denn sobald ein Anleger nach der Investition in BTC nicht mehr schlafen kann, habe dieser „zu viel Bitcoin gekauft“. Wenn man nach dem Bitcoin-Kauf jedoch noch schlafen könne wie ein Baby, dann war die Investition noch nicht groß genug. „Man muss also genau den Gleichgewichtspunkt finden und an diesem bleiben“, so Mashinsky.

   

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