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Bitcoin wird nicht gesetzliches Zahlungsmittel in zentralfrikanischer Republik

Nachdem El Salvador im September 2021 Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hatte, kamen zahlreiche Gerüchte über eine Bitcoin-Adoption in anderen Ländern auf. Bewahrheitet haben sich diese allerdings nicht. Nun kamen Berichte über eine Einführung des Bitcoins als offizielle Währung in der Zentralafrikanischen Republik auf. Auch diese Meldung stimmt leider (noch) nicht. Fakt ist, dass die Zentralafrikanische Republik Bitcoin und andere Kryptowährungen nun legalisiert hat.

Bitcoin wird nicht gesetzliches Zahlungsmittel

Der Gesetzesentwurf, der einen rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen schafft, wurde von Justin Gourna Zacko, dem Minister für digitale Wirtschaft, Post und Telekommunikation, erst am 21. April eingebracht. Obwohl es starke Kritik von der Opposition gab, ging der Gesetzesentwurf einstimmig durch das Parlament.

Mit dem neuen Krypto-Gesetz soll die Region für das starke Wachstum des Krypto-Sektors vorbereitet sein. Wie viele andere afrikanische Staaten auch, ist das Land auf Gelder aus dem Ausland angewiesen. Zudem gebe es laut Zacko stets Probleme beim Transfer von Geld aus dem afrikanischen Land. Kryptowährungen würden seiner Meinung nach zur Verbesserung des internationalen Geldtransfers führen.

Besonders interessant wird die Legalisierung von Kryptowährungen vor allem dadurch, dass nun auch Unternehmen Zahlungen mit Kryptowährungen vornehmen können. Wichtig zu beachten ist in diesem Fall allerdings die Tatsache, dass Unternehmen nicht dazu verpflichtet sind, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Eine Einführung von Bitcoin als offizielle Währung wie in El Salvador findet also nicht statt.

Warum die Legalisierung von Kryptowährungen trotzdem wichtig ist

Bisher ist die offizielle Währung im Land wie in den anderen Staaten des Zentralafrikanischen Wirtschaftsverbundes der CFA-Franc BEAC. Mit der Legalisierung wird dennoch ein grosser Schritt in Richtung der finanziellen Entwicklung des Landes getan. Nun können Einwohner des Landes ohne eigenes Bankkonto Gelder ins Ausland transferieren oder aus dem Ausland erhalten. Wie in El Salvador wird hier ein Zwischenschritt bei der wirtschaftlichen Entwicklung übersprungen. Für diejenigen, die bisher kein Bankkonto hatten, werden Bankkonten auch nicht zwingend notwendig sein, um letztendlich am weltweiten Finanzmarkt teilzunehmen.

   

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