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Blockchain-Analyse legt nahe, dass MicroStrategy heimlich Bitcoin verkaufen könnte

In einem auf Twitter geposteten Thread scheinen Blockchain-Analysen darauf hinzudeuten, dass MicroStrategy zum ersten Mal damit begonnen hat, einige der Bitcoins aus den Beständen der Firma zu verkaufen.

Kein Unternehmen in der Welt besitzt mehr Bitcoins als MicroStrategy. Die Firma hat sich als ein konsistenter Investor in die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung einen Namen in der Krypto-Branche gemacht.

Daher hat die Nachricht über einen möglichen Verkauf für Aufsehen in den sozialen Medien gesorgt. Vor allem, weil der CEO Michael Saylor zuvor öffentlich sagte, dass man die Bitcoins der Firma «niemals» verkaufen würde.

Jüngsten Berichten zufolge besitzt MicroStrategy rund 129.218 BTC, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels etwa 5,5 Milliarden US-Dollar wert sind.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wäre es das erste Mal, dass das Unternehmen die Coins verkauft, seit es im August 2020 erstmals BTC in die Bilanz aufgenommen hat.

Wo ist das Geld?

Öffentliche Blockchains wie Bitcoin ermöglichen es jedem Nutzer, die im Netzwerk getätigten Transaktionen zu überprüfen und zu verfolgen.

Da MicroStrategy über beträchtliche Bitcoin-Bestände verfügt, ist die Wallet-Adresse des Unternehmens relativ leicht zu finden.

Jüngste Transaktionen in der Krypto-Wallet des Unternehmens zeigen, dass mehr als 1500 Bitcoins an sekundäre Adressen und dann an Wallets gesendet wurden, die mit bekannten Kryptobörsen wie Coinbase und Okex verbunden sind.

1500 Bitcoin sind derzeit etwa 63 Millionen US-Dollar wert, was im Vergleich zu den Gesamtbeständen des Unternehmens nicht sehr viel ist.

Nichtsdestotrotz haben diese Transaktionen zu Spekulationen im Internet geführt, dass MicroStrategy einige der Bitcoins verkaufen könnte. Wenn einer der größten Befürwortern von Bitcoin und der Krypto-Branche im Allgemeinen heimlich seine Coins loswird, könnte es darauf hindeuten, dass man das Vertrauen an Kryptowährungen verliert. Und es könnten zu massiven Änderungen auf dem Markt führen.

Allerdings scheint nicht jeder davon überzeugt zu sein.

Ist nicht alles so, wie es scheint?

Einige Twitter-Nutzer haben in Frage gestellt, ob die Transaktionen tatsächlich beweisen, dass MicroStrategy etwas verkauft hat.

Eine alternative Erklärung könnte sein, dass MicroStrategy BTC an Kryptobörsen schickt, um sie zu staken und Zinsen dafür zu erhalten.

Viele Krypto-Plattformen bieten so eine Option für ihre Kunden an. Durch einen relativ hohen effektiven Jahreszins kann es sich für die Inhaber von großen Krypto-Beständen tatsächlich als lukrativ erweisen.

Andere Nutzer haben spekuliert, dass die Krypto-Wallet in Frage vielleicht gar nicht MicroStrategy gehört, sondern einer anderen wohlhabenden Person oder Firma.

Es bleibt abzuwarten, ob die Gerüchte wahr sind, aber es ist dennoch eine Geschichte, die es wert ist, verfolgt zu werden.

   

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