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Blockchain-Fußballspiel GOALS erhält 15 Millionen USD in erster Finanzierungsrunde

Dem Blockchain-Fußballspiel GOALS ist eine Startfinanzierung von 15 Millionen US-Dollar gelungen.

Das schwedische Gaming-Startup GOALS hat eine erfolgreiche erste Seed-Finanzierungsrunde in der Höhe von 15 Millionen USD angekündigt, die von der Risikokapitalgesellschaft Northzone geleitet wird.

Das Unternehmen entwickelt ein Online-Multiplayer-Game namens GOALS, das über einen Play-to-Own-Mechanismus für In-Game-Assets wie Spieler, Clubs und Skins verfügt. Ähnlich wie der Fantasy-Fußballplattform Sorare werden diese in einem Blockchain-Netzwerk als NFTs gespeichert.

Der Gründer Andreas Thorstensson, ehemliager Gründer der E-Sport-Organisation SK Gaming und Partner bei EQT erklärt:

“Bei FIFA besitzt man die Skins nur für einen begrenzten Zeitraum.”

“Sie können sie nicht kontrollieren, Sie können sie nicht verkaufen und Sie haben keine Transparenz – Blockchain ist die perfekte Lösung dafür.”

Das Spiel selbst ist kostenlos spielbar. Man wird allerdings darauf angewiesen sein, bei jedem Verkauf auf dem NFT-Marktplatz eine Kürzung vorzunehmen und gleichzeitig über Addon-Ons geld zu verdienen, die nicht davon abhängen, dass sich ein Benutzer freiwillig bereit erklärt, seine Vermögenswerte zu verkaufen.

GOALS hat einige Monate damit verbracht, um herauszufinden, auf welcher Blockchain es aufbauen soll. Derzeit sind Proof-of-Stake-Netzwerke wie Polygon, Starkware und Solana in der engeren Auswahl. 

Jeder Benutzer von GOALS besitzt fünfzehn Spieler, von denen jeder als NFT geprägt und gespeichert ist.  Je nach Nutzerzahl kann dies eine große Anzahl von NFTs bedeuten. Thorstensson sagte, dass es wichtig sei, dass das unterstützte Netzwerk nicht nur kosteneffizient sondern auch ein emissionsarmes Netzwerk ist.

Er sagte auch, dass man auch die Entwicklung einer Sidechain von Ethereum wie Ronin, der Blockchain, die Axi Infinity nutzt, erkunden. Letzte Woche hat Ronin ein 600-Millionen-USD-Exploit erwischt, der auf die Bridge zwischen Ethereum und der Sidechain zurückzuführen ist.

“Zuallererst sind Brücken ein Sicherheitsrisiko“, gibt er zu und stellt fest, dass der Hack wahrscheinlich dazu beitragen wird, sich stärker auf die Sicherung von Brücken zu konzentrieren. „Aus Sicherheitsgründen müssen wir nur sicherstellen, dass die Kette sehr dezentralisiert ist und dass es genügend Knoten und Validatoren gibt [um die Mehrheitskontrolle zu gewährleisten].”

Thorstensson sagte auch, dass man auch ein nicht-krytpo-natives Publikum erreichen möchte. Aus diesem Grund verzichtete man auf die Zusammenarbeit mit spezialisierten Krypto-Fonds. Diese passen laut ihm besser zu Unternehmen, die tiefer in Token investieren.

Mit der neuen Finanzierung ist es möglich, 30 weitere Spieleentwickler einzustellen und eine Veröffentlichung mit bis Ende 2022 anzupeilen.

[email protected] Pixabay

   

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