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BTC droht Absturz auf 38.000 US-Dollar, Bitcoin-Konferenz bisher ohne Effekt

Bitcoin (BTC) muss am heutigen 8. April erneut um einen Absturz unter die 40.000 US-Dollar bangen, denn ein kurzfristiger Aufwind bleibt aus.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin droht Abschwung auf 38.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, bewegt sich BTC/USD am Freitag dementsprechend in einer Preisspanne um 44.000 US-Dollar seitwärts.

Nachdem es in dieser Woche einen Rücklauf der bisher stärksten Kletterpartie des Jahres gab, pendelt sich die Volatilität langsam wieder ein, doch nichtsdestotrotz warnen die Analysten, dass der Abschwung zurück in die vorherige Preisspanne insgesamt ein schlechtes Zeichen ist.

„BTC versucht derzeit, die 43.100 US-Dollar-Marke in einen Support umzuwandeln. Falls dies nicht gelingt, dann wird 43.000 US-Dollar zum neuen Widerstand. Anschließend würde BTC die Rückkehr in die Preisspanne von 38.000 – 43.000 US-Dollar bestätigen, in der seit Anfang des Jahres eine lange Konsolidierung erfolgt“, wie der Krypto-Analyst Rekt Capital die momentane Lage zusammenfasst. Dem fügt er an:

„Zunächst durchlaufen wir wahrscheinlich einen Retest.“

Auch Crypto Ed sieht weitere Verluste auf Bitcoin zukommen, denn den gescheiterten Sprung über 44.000 US-Dollar hatte dieser zuvor bereits als Signal der Schwäche ausgemacht.

#BTC
You were warned pic.twitter.com/1BPi8yBRY6

— Ed_NL (@Crypto_Ed_NL) April 8, 2022

In seinem heutigen YouTube-Update hebt der Analyst hervor, dass nun die 44.000 US-Dollar-Marke das nächste wahrscheinliche Kursziel ist.

Immerhin sieht Rekt Capital für BTC/USD Licht am Ende des Tunnels, denn falls der Krypto-Marktführer den 50-Week Exponential Moving Average (EMA) erfolgreich verteidigen kann, dann könnten die Anleger berechtigterweise auf neuen Aufwind hoffen.

Bitcoin-Wochendiagramm (Bitstamp) mit 50-Week EMA. Quelle: TradingView

Bitcoin-Konferenz hat keinen Effekt

Die schwache Kursentwicklung dämpft derweil die Stimmung auf der diesjährigen Bitcoin-Konferenz in Miami, die trotz einigen kontroversen Auftritten und großspurigen Ankündigungen bisher noch keinen positiven Effekt auf die Stimmungslage auf dem Kryptomarkt hat.

Allen voran der deutschstämmige PayPal Gründer Peter Thiel hat mit seiner Rede für Schlagzeilen gesorgt, denn der einflussreiche Unternehmer hat neben Investmentguru Warren Buffett noch andere Größen des traditionellen Finanzsystems beschimpft und diese als „Feinde“ bezeichnet.

Cathie Wood, die Chefin von ARK Invest, hat im Rahmen der Konferenz derweil ihre gewagte Prognose bekräftigt, dass Bitcoin bis 2030 auf einen astronomischen Kurs von 1 Mio. US-Dollar klettert.

Der von Wood verwaltete ARK Innovation ETF (ARKK) liegt seit Jahresbeginn um mehr als 34 % im Minus, womit der Indexfonds die marktführende Kryptowährung trotz deren Schwäche noch drastisch unterbietet.

Kursentwicklung des ARK Innovation ETFs (ARKK) im Vergleich mit Bitcoin. Quelle: TradingView

Bei Redaktionsschluss befindet sich der Bitcoin Kurs auch in Euro unterhalb der psychologisch wichtigen 40.000er-Marke. Die Momentaufnahme ist also an allen Fronten ziemlich durchwachsen.

   

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