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Elon Musk: Greift der Tesla-Chef Twitter mit eigenem sozialen Netzwerk an?

Wird es bald ein Twitter 2.0 mit Elon Musks Handschrift geben? Er überlegt es sich “ernsthaft”, so der Tesla-Chef und selbsternannte “Dogefather”.

Tesla-Chef Elon Musk ist bekannt für sein Gezwitscher auf der Social-Media-Plattform Twitter. Dabei postet der 50-Jährige nicht nur Memes oder gibt seine Unterstützung bestimmter Hunde-Token kund, er betreibt augenscheinlich auch intensiv Marktforschung.

Wer jedoch glaubt, dass Musk alles so ungefiltert, wie so mancher Tweet scheinen mag, in die Twitter-Atmosphäre hinausschießt, der täuscht sich. Seit 2018 ist der Tesla-Chef im Clinch mit der US-Börsenaufsicht SEC, die den E-Autobauer aufgrund einer Äußerung auf Twitter verklagte. Grund dafür war ein Tweet, der, so die SEC, eine heftige Wertsteigerung der Tesla-Aktie ausgelöst hatte – das Stichwort lautete: Marktmanipulation. Nun müssen Musks Tweets von Anwälten zuvor geprüft werden.

In letzter Zeit, so scheint es, hat Musk jedoch auch die Umfragefunktion auf seiner Lieblingsplattform entdeckt. Zuletzt fragte er seine Followerschaft, ob sich Twitter streng an den Prinzipien für Meinungsfreiheit orientieren würde. Über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen verneinten dies.

Auf die Frage eines Twitter-Users, ob der Tesla-Chef es wirklich erwäge, eine neue Social-Media-Plattform zu entwickeln, antwortete Musk: “Ich denke ernsthaft darüber nach”.

“Bitcoin ist Freiheit”

Und das in zahlreichen Bereichen, so die Maxime. Wie könnte also ein Twitter 2.0 à la Musk aussehen? Der selbsternannte “Dogefather” macht jedenfalls kein Geheimnis daraus, dass er ein großer Krypto-Fan ist.

Teil des zentralen Werteversprechens Bitcoins ist seine Zensurresistenz. Als Verfechter digitaler Währungen und des Open-Source-Gedankens könnte es also nahe liegen, dass ein alternatives Musk-Twitter auch die Krypto-Szene in den Vordergrund bringt.

Auch ehemaliger US-Präsident Donald Trump hat sich an einer neuen Social-Media-Plattform namens Truth versucht. Täuschend echt wie das Original postet man auf Trumps Plattform jedoch Truths anstelle von Tweets. Der Erfolg bleibt für die vermeintliche Wahrheits-Plattform jedoch bislang aus: vor allem Vertreter:innen aus dem rechtsextremen Lager sollen sich in dem Netzwerk tummeln, berichtet die Deutsche Welle.

   

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