Bitcoin

«Es ist unwahrscheinlich, dass Bitcoin um 85 % fällt»: Meinungs-ECHO

Bitcoin-Bullenfutter und eine Warnung vor dem Metaverse: Das Meinungs-ECHO.

Bitcoin: Die Zeiten haben sich geändert

Ehemaliger Goldman Sachs Manager Raoul Pal ist sich sicher, dass sich die Zyklen, in denen sich der Bitcoin-Kurs bewegt, geändert haben. Dies liege vor allem an den geänderten Größenverhältnissen am Markt. In einem Interview mit Layah Heilpern erklärt der Krypto-Enthusiast seine Ansicht damit, dass insgesamt mehr Menschen in Bitcoin und Co. investierten.

Ich glaube, dass sich die Zyklen verändert haben. Mit der Zeit werden die hochvolatilen Trends weniger volatil. Wir haben das bei Amazon in seinen frühen Tagen erlebt. Die Schwankungen betrugen 95 Prozent, dann 65 Prozent und mit der Zeit wurden sie geringer und geringer. Denn es kamen immer mehr Menschen ins Netzwerk.

Raoul Pal

Diesen Netzwerkeffekt, so Pal weiter, könne man aktuell auch am Krypto-Markt und speziell bei Bitcoin beobachten.

Dasselbe passiert jetzt bei Krypto. […] Die Volatilität wird geringer. Ich glaube, dass der Dump, der früher 85 Prozent betrug, heute nur noch 50 Prozent beträgt […]. Wir hatten also schon einen Bärenmarkt. Wir waren seit über einem Jahr in einem Bärenmarkt. […] Es ist unwahrscheinlich, dass [der Bitcoin-Kurs] noch einmal um 85 Prozent fällt.

Raoul Pal

Dementsprechend fällt auch seine Zukunftsprognose bullish aus. Nach Pal hätte man nun nicht mehr mit einem kalten Krypto-Winter zu rechnen, wie es früher der Fall gewesen sei.

Whistleblowerin warnt vor Facebook-Metaverse

Whistleblowerin Frances Haugen warnt indes vor den Gefahren des geplanten Metaverse aus dem Hause Meta (ehemals Facebook). Die US-Amerikanerin gibt zu bedenken, dass sich Probleme aus der Vergangenheit wiederholen könnten. Dabei spielt sie unter anderem auf die wiederholten Privatsphäre-Skandale des Social-Media-Konzerns an. In einem Interview mit dem Politico-Magazin sagte sie in der vergangenen Woche:

Sie [Meta] haben sehr große Versprechungen über die Sicherheit im Metaverse gemacht. Aber wenn sie sich nicht zu Transparenz und Zugang und anderen Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht verpflichten, kann ich mir vorstellen, dass sich all die Schäden, die wir derzeit auf Facebook sehen, wiederholen werden.

Frances Haugen

Michael Saylor prophezeit bullishe Zeiten für Bitcoin

Keine Woche ohne Hopium aus dem Hause Saylor: Der Microstrategy-CEO prophezeithe in der vergangenen Woche einen immensen Bullrun für Bitcoin. Die Kryptowährung würde sich nach seiner Ansicht ihren Platz an der Sonne sichern:

Ein Maximalist würde es betrachten und sagen, dass der erste Halt bei 500.000 US-Dollar pro Coin liegt, der nächste Halt bei 5 Millionen US-Dollar pro Coin und der nächste Halt bei 10 Millionen Dollar oder mehr, weil wir erwarten, dass Bitcoin das Paradigma von Geld und Technologie völlig auf den Kopf stellt. Bitcoin ist die Grundlage der Cyberökonomie des 21. Jahrhunderts.”

Michael Saylor

Wer solche Aussagen gerne etwas fundierter erläutert hätte und wissen möchte, warum ein Bitcoin-Kurs von 1 Million US-Dollar nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, sei dieser Artikel ans Herz gelegt.

   

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