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Finanzstabilitätsrat: Kryptomärkte können die globale Finanzstabilität bedrohen

Der Vorsitzende des Finanzstabilitätsrats (Financial Stability Board, FSB) hat Bedenken geäußert, dass die Krypto-Branche in Zukunft das monetäre Netzwerk schädigen könnten, da sich der Sektor «schnell entwickelt» und einige der Kryptowährungen von Kriminellen für illegale Aktivitäten verwendet werden.

Beim Finanzstabilitätsrat handelt es sich um eine internationale Agentur, die die Arbeit der nationalen Finanzbehörden und der Normungsgremien koordiniert, um eine einheitliche Politik für den Finanzsektor zu erreichen.

Die schnelle Entwicklung und der internationale Charakter dieser Märkte bergen auch das Potenzial für Regulierungslücken, Fragmentierung oder Arbitrage.

FSB-Vorsitzender Klaas Knot

«Aus diesen Gründen ist die politische Arbeit zu Kryptoanlagen eine Priorität für das FSB», sagte er.

Der Wirtschaftswissenschaftler argumentierte, dass Bitcoin und andere Token unter dem Radar der Regulierungsbehörden operieren könnten, so dass Cyber-Kriminelle illegale Transaktionen damit ermöglichen könnten.

Er glaubt, dass der Russland-Ukraine-Krieg die Annahme «verstärkt» hat, dass Kryptowährungen eine Rolle bei Geldwäsche, Ransomware und Cyber-Kriminalität spielen.

Finanzstabilitätsrat will umfassende Regeln für den Kryptomarkt aufstellen

Klaas sagte weiter, dass eines der Hauptziele des FSB darin bestehen wird, umfassende Regeln für den Markt aufzustellen, insbesondere für «ungedeckte» Kryptowährungen und Stablecoins.

Darüber hinaus wird die Institution darauf abzielen, einen regulatorischen Rahmen für den dezentralen Finanzsektor zu schaffen, indem sie mit Regierungsorganisationen wie der Financial Action Task Force zusammenarbeitet.

«Dank seiner breiten internationalen und sektorübergreifenden Mitgliedschaft, einschließlich des sektoralen Standardsetzers, ist das FSB gut positioniert, um eine führende Rolle bei der Gestaltung eines kohärenten Rahmens für Kryptowerte zu übernehmen», sagte er.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Finanzstabilitätsrat vor der sich schnell entwickelnden Natur der Krypto-Assets warnt.

Anfang Februar hatte FSB einen Bericht veröffentlicht, in dem es hieß: «Die Märkte für Krypto-Vermögenswerte entwickeln sich schnell und könnten einen Punkt erreichen, an dem sie aufgrund ihres Umfangs, ihrer strukturellen Schwächen und ihrer zunehmenden Verflechtung mit dem traditionellen Finanzsystem eine Bedrohung für die globale Finanzstabilität darstellen.»

Damals hatte die Organisation bekräftigt, dass sie die Entwicklungen und Risiken auf den Kryptomärkten weiterhin beobachten und mögliche regulatorische Auswirkungen von ungesicherten Krypto-Assets untersuchen werde.

   

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