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Kann extreme Inflation im Juni zur Krise der Aktien- und Kryptomärkte führen?

  • Das morgige Update der US-Inflationsdaten könnte die Krypto- und Aktienmärkte im Juni in eine Abwärtsspirale führen.
  • Die FUD rund um den Inflationsbericht könnte bereits in den Markt eingepreist worden sein, jedoch nur dann, wenn der Anstieg weniger als 9 Prozent beträgt.

Nach einer kurzen März-Rallye verliert der Kryptomarkt seine Gewinne nun wieder. In den letzten beiden Tagen wurden über 170 Milliarden Dollar vom Markt vernichtet. Bitcoin war in diesem Jahr schon auf einen Höchststand von 48.000 Dollar gestiegen, wird jetzt aber bei rund 40.000 gehandelt. Er verlor in den letzten Tagen 5,5 Prozent und zog den Rest des Marktes mit nach unten.
Nach neuen Erkenntnissen scheint aber das  Schlimmste noch bevorzustehen. Die steigende Inflation hat die Risikobereitschaft der Anleger verringert, was zu einer Abwanderung in risikoärmere  Anlagen geführt hat. Darüber hinaus plant die Federal Reserve Bank eine weitere quantitative Straffung, um die Marktliquidität durch Zinserhöhungen zu verringern.

Kryptomärkte bereiten sich auf Nacht der langen Messer vor

Arthur Hayes, CEO der Kryptobörse BitMEX, sieht einen großen Einbruch auf dem Kryptomarkt im Juni. Wie CNF berichtete, erwartet er einen Rückgang des Nasdaq 100 auf 10.000 und weniger. Infolgedessen würden Bitcoin und Ether bis Ende Juni auf 30.000  bzw. 2.500 Dollar fallen, sagt er. Hayes verweist hier auf die zunehmende Korrelation zwischen Bitcoin- und Aktienmarkt.
Unabhängig davon berichtet der On-Chain-Datenanbieter Santiment von einer zunehmenden FUD auf dem Kryptomarkt, insbesondere was Ethereum betrifft. Die sich daraus ergebende Baisse, so Santiment, werde wahrscheinlich einigen die Möglichkeit bieten, die Dips zu kaufen:

„In #Krypto-Kreisen kursiert eine ganze Menge #Bearishness, da die Marktkapitalisierungen nach dem unglaublichen März weiter fallen. Insbesondere #Ethereum hat eine Menge #FUD gesehen, sogar vor seiner Preisrallye, und #buythedip Gelegenheiten könnten sich ergeben.“

Die „Putinsche Preissteigerung“

Darüber hinaus hat sich der Einmarsch Russlands in der Ukraine negativ auf die Energie- und Lebensmittelmärkte ausgewirkt. Das Ergebnis sind, wie die Sekretärin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag berichtete, „außerordentlich hohe“ Inflationszahlen.

„Wir gehen davon aus, dass die VPI-Gesamtinflation im März aufgrund von Putins Preiserhöhung außerordentlich hoch sein wird. Wir erwarten eine große Differenz zwischen Kern- und Gesamtinflation, die die globalen Störungen auf den Energie- und Lebensmittelmärkten widerspiegelt.“

Derzeit rechnet der Markt mit einem Anstieg der Inflation um 8,4 Prozent, dem höchsten Wert seit vier Jahrzehnten. Sie könnte jedoch noch höher ausfallen, was eine Krise an den Aktien- und Kryptomärkten auslösen würde. Marktanalyst Lark Davis twitterte:

„Die morgigen schlechten Inflationsdaten könnten nach der Warnung des Weißen Hauses bereits eingepreist sein, das heißt, wenn sie nur bei 8,5 Prozent liegen. Wenn sie aber über 9 Prozent liegen, dann geht es wahrscheinlich abwärts, denn das ist schlimmer, als der Markt erwartet.“

   

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