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Kein Betrug mehr mit Krypto: Elon Musk über mögliche Übernahme von Twitter

Der CEO von Tesla und SpaceX Elon Musk, dessen Vermögen sich auf über 300 Milliarden US-Dollar belaufen soll, sagte, er könne es sich «technisch gesehen leisten», Twitter ganz aufzukaufen. Er habe auch Pläne, die Nutzererfahrung auf der großen Social-Media-Plattform zu verändern.

In einem TED-Talk auf einer TED-Konferenz am Donnerstag in Vancouver sagte Musk dem Kurator Chris Anderson, wenn er Twitter tatsächlich kaufen sollte, würde er den Umgang der Plattform mit kontroversen Inhalten ändern. Dabei würde er bestimmte Tweets nicht bewerben und die Bearbeitung von Tweets sowie einen Bearbeitungsverlauf anbieten. Der Tesla-CEO fügte hinzu, dass Twitter unter seiner Führung «nur ungern Dinge löschen» und Konten dauerhaft sperren würde. Er würde sich aber darum bemühen, die freie Meinungsäußerung gemäß den Gesetzen der jeweiligen Länder zu fördern.

«Eine meiner obersten Prioritäten wäre bei mir die Beseitigung der Spam- und Scam-Bots und der Bot-Armeen, die es auf Twitter gibt», so Musk. «Sie machen das Produkt viel schlechter. Wenn ich für jeden Krypto-Betrug, den ich gesehen habe, eine Dogecoin bekäme, hätten wir 100 Milliarden Dogecoin.»

Elon Musk im Gespräch mit TED-Kurator Chris Anderson in Vancouver.

Laut einem Dokument vom Mittwoch, dass bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht wurde, bot Musk an, die Twitter-Aktien (die 9 Prozent, die er bereits besitzt, ausgenommen) für 54,20 US-Dollar pro Aktie zu kaufen. Das sind 38 Prozent mehr als der Schlusskurs der Aktie vom 1. April. Redaktionsschluss liegt die Twitter-Aktie bei 45,08 US-Dollar und ist in den letzten 30 Tagen um über 30 Prozent gestiegen.

Die Reaktionen auf die mögliche Übernahme der beliebten Social-Media-Plattform durch den Tesla-CEO waren gemischt. Viele lobten dieses Vorhaben als einen Schritt in die richtige Richtung für die Meinungsfreiheit. Andere wiesen auf Musks eigenes, und manchen Aussagen zufolge unreifes Verhalten auf Twitter und sein riesiges Vermögen hin.

«Man muss schon ziemlich beeindruckende mentale Gymnastik betreiben, um irgendeine Art von ‘Freiheit’ mit dem reichsten Mann der Welt in Verbindung zu bringen, der eine feindliche Übernahme initiiert und eine der größten öffentlichen Social-Media-Plattformen privatisieren will», so Jackson Palmer, der Mitbegründer von Dogecoin.

In diesem Zusammenhang: Elon Musks kauft Twitter-Anteile: Was bedeutet das für die Kryptopläne der Plattform?

Der Kurs von Dogecoin (DOGE) ließ sich weder von Musks Kauf von Twitteranteilen noch von seinem Angebot, das Unternehmen zu kaufen, weitgehend nicht beeindrucken. Seit dem 4. April ist Musk der größte Anteilseigner am Unternehmen. Die Vanguard Group soll allerdings ihren Twitter-Anteil auf über 10 Prozent aufgestockt haben.

   

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