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Koreanische Finanzaufsicht will Bewertung von Krypto-Risiken standardisieren: Terra 2.0 von Community angenommen

Die koreanische Finanzaufsichtsbehörde FSS hat angekündigt, einen Standard für die Bewertung von Risiken bei virtuellen Vermögenswerten etablieren zu wollen.

Eine lokale Nachrichtenplattform berichtete, Begründung dafür sei, dass es derzeit schwierig sei, Investoren zu schützen, da das Risiko bei Börsen für virtuelle Vermögenswerte unterschiedlich gemessen werde. Es wird erwartet, dass ein einheitliches Bewertungssystem für alle Börsen eingeführt werden kann, sobald ein rechtlicher Rahmen für virtuelle Vermögenswerte festgelegt wird.

Am Mittwoch twitterte der Chief Operating Officer von Stablenode Doo Wan Nam, dass im Gebäude der koreanischen Nationalversammlung ein Treffen zwischen Vertretern der koreanischen Börsen und Beamten stattgefunden habe, wo über Terra (LUNA) und UST gesprochen worden sei. Die Börsen, so Doo, erklärten, die Situation sei unglücklich und sie würden alles tun, um die Händler auf ihren Plattformen zu schützen.

So there was a meeting at Korean National Assembly building with heads of Korean exchanges and politicians about the $LUNA $UST incident.

The exchanges said what’s happening with the incident is unfortunate and will work to protect traders on their platforms. pic.twitter.com/Tubv4as95X

— Doo | StableNode @Lisbon (@DooWanNam) May 25, 2022

Heraldcorp berichtete am Mittwoch, dass Do Kwon, der Mitbegründer von Terraform Labs, fünf südkoreanische Börsen kontaktiert und um eine Notierung von LUNA 2.0 gebeten habe. Da der Zusammenbruch von LUNA jedoch noch untersucht wird, halten sich einige Plattformen in Südkorea zurück. Eine Ausnahme bildet hierbei die Krypto-Plattform Upbit.

Der «Terra Ecosystem Restoration Plan» von Kwon sieht vor, einen neuen Coin herauszubringen und diesen an Investoren auszugeben, die Geld verloren haben. «Wir nennen das bestehende Terra-Blockchain-Netzwerk in «Terra Classic» um und die aktuelle Luna-Blockchain in «Luna Classic» und richten eine neue Terra-Blockchain ein», wie der CEO am 18. Mai twitterte.

Die Mehrheit der Community, nämlich 65,5 Prozent, haben den Plan von Kwon unterstützt. 13,2 Prozent waren gegen einen solchen Neustart. Rund 20 Prozent haben sich der Stimme enthalten. Wie aus dem Vorschlag auf Terra Station hervorgeht, soll Terra 2.0 am Freitag lanciert werden. Nach diesem Start kann man mit LUNA 2.0-Coins handeln. Das Verhältnis der Verteilung der neuen Token an die Mitglieder des Netzwerks wurde vorher festgelegt. Bei allen Coins gibt es jedoch eine Sperrfrist von 2 Jahren. Nur die ersten 10 Prozent sind sofort verfügbar.

Der Plan für den Neustart der Terra-Blockchain und die Ausgabe von LUNA 2.0-Token, wurde von der Community angenommen. Bei dieser neuen Blockchains werden die Token anteilig an diejenigen verteilt, die bei dem abrupten Einbruch des algorithmischen Stablecoins UST Geld verloren haben.

6/ Token distribution details can be found in the governance proposal, but to summarize:
● Community pool: 30%
● Pre-attack $LUNA holders: 35%
● Pre-attack aUST holders: 10%
● Post-attack $LUNA holders: 10%
● Post-attack $UST holders: 15%

— Terra Powered by LUNA (@terra_money) May 25, 2022

Die Kryptowährungsbörse Binance unterstützt die «Wiedergeburt von Terra». Das Unternehmen erklärte, es arbeite mit dem Terra-Team an dem Wiederherstellungsplan. Ziel dabei sei es, die betroffenen Nutzer der Plattform eine «bestmögliche Behandlung» zu bieten.

The Terra community just passed a vote to ‘Rebirth Terra Network’.

We are working closely with the Terra team on the recovery plan, aiming to provide impacted users on Binance with the best possible treatment. Stay tuned for further updates.

— Binance (@binance) May 25, 2022

Über den umstrittenen Zusammenbruch von Terra wurde in der koreanischen und globalen Krypto-Community sehr viel gesprochen. Wie Cointelegraph berichtete, gingen die koreanischen Börsen unterschiedlich mit dem Zusammenbruch um. Der Ausschuss für politische Angelegenheiten der Nationalversammlung hat den Mitbegründer von Terraform Labs zu einer parlamentarischen Anhörung zu diesem Thema vorgeladen.

In diesem Zusammenhang: Börsen wollen Wiederbelebung von Terra unterstützen: Neuer LUNA-Token soll notiert werden

Do Kwon soll im Zuge dessen den Zusammenbruch seines Projekts erklären, das er einmal als «den ältesten und am weitesten verbreiteten algorithmischen Stablecoin» bezeichnet hatte.

   

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