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Kryptoverwahrung: Commerzbank beantragt BaFin-Lizenz

Die Commerzbank hat im ersten Quartal dieses Jahres die Krypto-Verwahrlizenz bei der Finanzaufsicht BaFin beantragt, wie die Börsen-Zeitung berichtet. Damit macht diese als erste der deutschen Großbanken, die knapp 28.000 Firmenkundenverbünde sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland verzeichnet, einen großen Schritt in Richtung Krypto-Assets. 

Welche Angebote um Krypto-Assets herum die Commerzbank mit dieser Lizenz plant, ist noch unbekannt. Cointelegraph hat die Pressestelle der Bank um Stellungnahme gebeten, bei Redaktionsschluss lag noch keine Antwort vor. 

Die Commerzbank hat schon seit längerem ihre Augen auf den Krypto-Markt gerichtet. Dementsprechend hat die Commerz Ventures, die Venture-Capital-Sparte der Commerzbank, in diesem Jahr bereits einen dritten Fonds gestartet, dessen Investmentfokus auf Unternehmen aus Bereichen wie Climate Fintech und Insurtech sowie auf Startups “mit Fokus auf Kryptotechnologie beziehungsweise Decentralized Finance, also auf mittels Blockchain abgebildete dezentrale Applikationen für die Finanzbranche”, liegt. Für diesen Fonds wurde 300 Millionen Euro aufgelegt.

Viele Lizenzen stehen noch aus

Neben der Commerzbank warten mehr als 20 weitere Finanzinstitute auf die Erteilung ihrer Kryptoverwahrlizenzen. Bisher können sich erst vier Unternehmen über dieses Prüfsiegel freuen.

Ende Juni 2021 bekam Coinbase Germany, die Tochter der amerikanische Kryptobörse, als erstes Unternehmen die BaFin-Lizenz für Kryptoverwahrung. Der Kryptoverwahrer Kapilando erhielt dann im September 2021 als zweites Unternehmen grünes Licht von der BaFin. Im Oktober 2021 wurde wiederum die dritte Erlaubnis der Bafin vergeben — das Startup Tangany aus München ist in diesem Fall begünstigt. Die letzte bisherige Kryptoverwahrlizenz wurde vor kurzem dem Berliner Berliner Fintech-Unternehmen Upvest erteilt. 

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