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Mit Bitcoin zur Frührente – Blogger will 1 Million Euro in BTC erreichen

Wer Bitcoin kaufen will, hat in der Regel einen besonderen Grund dafür, ganz egal, ob es die Absicherung gegen Inflation, finanzielle Unabhängigkeit oder einfach nur der Traum vom Lamborghini ist.

Der Krypto-Blogger „Mr. ERB“ will mit seinen Investitionen in Bitcoin (BTC) wiederum dafür sorgen, dass er in Frührente gehen kann. Auf seinem Blog führt ERB detailliert über seinen Weg zum Ziel Buch. Gegenüber Cointelegraph hat der ambitionierte Krypto-Anleger nun erklärt, wie es um seinen Plan bestellt ist und wie es zu diesem kam.

So legt der Blogger zunächst gegenüber Cointelegraph offen, dass er erstmals „im Sommer 2017 von Bitcoin gehört hat“, als einer seiner Arbeitskollegen die dezentralisierte Kryptowährung ins Gespräch brachte.

Damals lag der Bitcoin Kurs „noch bei 2.000 Euro, weshalb ich dachte, dass es schon zu spät für eine Investition ist“.

Ein Déjà-vu für die meisten Bitcoin-Anleger. Doch schon wenig später stieß ERB auf einen Podcast, in dem Krypto-Experte Trace Mayer schon zum damaligen Zeitpunkt prognostizierte, dass die marktführende Kryptowährung zukünftig bis auf 1 Mio. US-Dollar klettern würde. 

Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und einem vorzeitigen Ruhestand gepaart mit einer neuen Passion für Bitcoin sorgten dann schnell dafür, dass sich der Blogger doch noch umentschied:

Da war mir klar, dass es noch nicht zu spät ist, sondern eigentlich ganz schön früh. Ich habe Bitcoin als Chance auf die Frührente erkannt und habe dann im Oktober 2017 meine ersten Coins gekauft.“

Für Blogger ERB sind Bitcoin wichtiger als Dollar. Quelle: Early Retirement by Bitcoin

Daraus entwickelte ERB dann einen regelrechten Bitcoin-Rentensparplan, der ein ambitioniertes Ziel von 1.000.000 Euro bei stetigen Einzahlungen von 500 Euro pro Monat vorsieht. Nach den ersten „Einzahlungen“ im Jahr 2017 steht der Blogger fünf Jahre später „offensichtlich ziemlich gut da“. Dahingehend führt er aus:

Bitcoin-Kurs (grün), Bitcoin-Sparvermögen von ERB in Euro (orange) und bishserige Investitionen (gepunktete Linie). Quelle: Early Retirement by Bitcoin

„Ich denke nicht, dass ich mit irgendeiner anderen Strategie ähnliche Gewinne eingefahren hätte. Mal ganz davon abgesehen, dass die Bitcoin-Strategie super easy ist und kein großes Management braucht. Man kauft, man spart und dann kauft man noch mehr.“

In seinem Blog zeigt ERB auf, dass sein bisheriger Return On Investment (ROI) bei stolzen 450 % liegt. Im gleichen Zeitraum hat der wichtige Aktienindex S&P 500 lediglich 44 % Plus gemacht. „Das ist das 10-Fache und es wird noch irgendwann das 100-Fache“, wie der Krypto-Fan freudestrahlend vorhersagt.

Den wahren Wert von Bitcoin sieht der zuversichtliche Sparer dabei nicht nur in stetig steigenden Kursen, sondern auch in einer veränderten Weltanschauung, die die revolutionäre Kryptowährung mit sich bringt:

„Vor Bitcoin war meine Weltanschauung noch ziemlich engstirnig. Mein Lebensplan war ungefähr so: Schule, Arbeit, Rente, Tod. Heute denke ich darüber ganz anders nach. Mein Ziel ist inzwischen eher so eine Art eigenständiges Unternehmertum und persönliche Unabhängigkeit.“

Abschließend gibt ERB gegenüber Cointelegraph noch vier nützliche Ratschläge ab, die er als Lehren aus seiner eigenen Investitionserfahrung gesammelt hat. Gleichsam betont er, dass es sich dabei jedoch nicht um Investitionsberatung handelt:

  1. „Fiatgeld erarbeiten, Bitcoin kaufen.“ Und nicht darauf hoffen, schnell reich zu werden, denn „das klappt sowieso nicht“.

  2. Man sollte sich „fünf Jahre nehmen“, um Bitcoin wirklich zu verstehen. Die richtigen Podcasts hören, die richtigen Bücher lesen, um wirklich zu verstehen, ob „die Investition in Bitcoin eine gute Idee war“.

  3. „Man sollte der Versuchung widerstehen, zu versuchen, andere zu belehren“, ganz besonders am Anfang der Bitcoin-Reise, denn besonders zu Anfang „kann man bestimmte Kontakte damit kaputtmachen“.

  4. Eisernes Sparen (HODL). Als der Bitcoin Kurs im März 2020 auf nur noch 3.600 US-Dollar eingebrochen ist, hat sich dies auch für ERB „richtig schlecht angefühlt“. Rückblickend war dies für den Blogger jedoch „die beste Kaufgelegenheit überhaupt“.

   

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