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Privacy Coin Monero (XMR) steigt nach Ankündigung der Hardfork um 22%

  • Der Privacy-Coin Monero (XMR) macht große Kursgewinne nach Ankündigung der Hard Fork für Juli.
  • Allerdings gab es kürzlich Bedenken in der Monero-Community, dass zentralisierte Börsen ihre XMR-Reserven falsch dargestellt haben könnten.

Der Privacy-Coin Monero (XMR) hat es geschafft. Während der Kryptomarkt instabil blieb, stieg der XMR-Kurs vergangene Woche um  22 Prozent, nachdem die Entwickler die Hardfork für juli dieses Jahres bestätigt hatten.
Bei Redaktionsschluss wurde XMR zu einem Preis von 280 Dollar gehandelt und hatte eine Marktkapitalisierung von über 5 Milliarden Dollar. Das macht Monero zu einem der performantesten unter den Privacy-Coins.

Die Monero-Hardfork

Wie die Entwickler mitteilten, hat das Monero-Netzwerk einen Community-Konsens für den Start der Mainnet-Hardfork bei Blockhöhe 2.668.888 erreicht. Die Hardfork wird die Ringgröße der Kette von 11 auf 16 erhöhen. Sie wird außerdem den Outputs View-Tags hinzufügen, um die Zeit für das Scannen der Wallet zu reduzieren. Darüber hinaus werden Bulletproofs eingeführt, um die Gebührenänderungen umzusetzen.
Durch die Erhöhung der Zahl der Ringsignaturen wird eine größere Anonymität der Transaktionen gewährleistet. Dadurch wird es noch schwieriger, die Quelle der Transaktion zu identifizieren.
Einer der Entwickler merkte an, dass View Tags die Netzwerk-Scanzeit um 40 Prozent reduzieren können, was bei der Ableitung des öffentlichen Ausgangsschlüssels für anonyme Transaktionen helfen wird. Die Entwickler haben außerdem Änderungen genehmigt, um die Monero-Blockgröße von 14x auf jetzt 32x pro Jahr zu erhöhen. Außerdem wird das Zero-Knowledge-Proofing-System Bulletproofs für Range-Proofs in Monero verwendet. Diese Funktion wird zu einer schnelleren Verifizierung und Verschlüsselung des Blocks führen.

Monero und regulatorische Bedenken

Die Regulierungsbehörden haben stets Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Privacy Coins geäußert. Privacy Coins verwenden kryptographische Techniken, um Identitätsinformationen, Transaktionsbeträge und Adressen zu verschleiern.

Privacy Coins wie Monero und ZCash verwenden eine Technik namens Zero-Knowledge Proofs. So können die Kunden Transaktionen durchführen, ohne die Details der jeweiligen Transaktionen zu kennen. Darüber hinaus ermöglicht Moneros verschleierter Ledger zentralisierten Börsen, ihre Reserven gegenüber der Öffentlichkeit  falsch darzustellen. Daher ist die Verwendung von Privacy Coins wie Monero in der Krypto-Community nach wie vor ein kontroverses Thema.

Einige Mitglieder der Monero-Community haben Bedenken geäußert, dass zentralisierte Börsen ihre XMR-Reserven falsch darstellen. Zu ihnen sollen Huobi und – wie könnte es anders sein –  Binance gehören. Daher plant die Communirty einen Bank Run, um solch zwielichtigen Börsen loszuwerden.

„Moneros verschleierter Ledger hat es einer Reihe von Börsen ermöglicht, ihre Reserven falsch darzustellen und XMR zu verkaufen, die sie eigentlich gar nicht haben, wohl wissend, dass allzu viele von uns niemals Geld abheben werden und niemand auf der Onchain den Beweis für ihre Machenschaften sehen kann.“

   

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