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Schweizer Denkfabrik ruft zu mehr globaler Zusammenarbeit bei Regulierung von Krypto auf

Um illegale Aktivitäten und «regulatorische Arbitrage» zu bekämpfen, hat eine Schweizer Denkfabrik zu mehr internationaler Zusammenarbeit bei der Regulierung von Kryptowährungen aufgerufen.

Am Montag haben das Basel Institute of Governance und die International Academy of Financial Crime Litigators ein Papier veröffentlicht, in dem weitere koordinierte Maßnahmen gegen illegale Kryptomärkte gefordert werden. In diesem werden etwa eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Regionen sowie die Etablierung von weltweiten Standards für die Regulierung von Kryptowährungen vorgeschlagen.

Dem Papier zufolge sollten Ermittler, die mit Kryptowährungen arbeiten, in Technologien investieren, die mit den Techniken krimineller Organisationen Schritt halten können, da diese sich auch immer weiter entwickeln. Außerdem wird den Behörden nahegelegt, neue Methoden für die Verfolgung von Geldwäsche mit virtuellen Vermögenswerten zu entwickeln.

Die Regulierung von Kryptowährungen ist ein umstrittenes Thema in der Branche. Einige Leute argumentieren, das würde die Innovation hemmen, während andere glauben, eine solche sei notwendig, um Investoren zu schützen und gegen Kriminalität vorzugehen.

Kurz zuvor hatte der amtierende Direktor der US-Strafverfolgungsbehörde für Wirtschaftserbrechen FinCEN Him Das Anfang April gesagt, die aktuellen Möglichkeiten der Behörde seien nicht für die Arten von Bedrohungen geeignet, die mit Kryptowährungen einhergehen.

Genuinely impossible to feel sorry for crypto enthusiasts getting wiped out when they showed nothing but extreme ideological hostility for the idea of securities regulation that was designed to protect them from these outcomes.

— Michael Tae Sweeney (@mtsw) May 11, 2022

In Großbritannien haben Experten erklärt, dass Finanzaufsichtsbehörden Gesetze verwenden würden, die über 20 Jahre alt sind, um Krypto-Geldwäsche zu bekämpfen. Unterdessen verspricht die Regierung mit dem kürzlich eingeführten Gesetz zur Wirtschaftskriminalität einen besseren Schutz des Finanzsystems.

In diesem Zusammenhang: SEC-Kommissarin Hester Peirce: Regulierung für Stablecoins muss Raum für Fehlschläge lassen

Wie Cointelegraph berichtete, sind die Gouverneure und Finanzminister der G7 bereit, über die Regulierung von Kryptowährungen zu sprechen. Vertreter aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien wollen bei einem Treffen in Bonn und Königswinter über die Fragen zur regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen diskutieren. Die US-Börsenaufsicht SEC hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie mehr Mitarbeiter für den Schutz der Anleger auf den Kryptowährungsmärkten einstellen wolle.

   

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