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SEC-Vorsitzender enthüllt gemeinsame Regulierungsfunktion mit der CFTC

  • Der Vorsitzende der SEC, Gary Gensler, sagte, Rohstoffe und Wertpapiere auf Handelsplattformen seien derzeit miteinander verflochten
  • Er kritisierte das Fehlen eines direkten Rückzahlungsrechts der marktführenden Stablecoins und äußerte Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten

Der Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Gary Gensler, sprach gestern auf der Jahreskonferenz der Penn Law Capital Markets Association über eine Reihe von Themen rund um Krypto-Assets und deren Regulierung.

Wie üblich betonte Gensler die Notwendigkeit, die Anleger vor Verlusten im Kryptobereich zu schützen, wie etwa die 14 Milliarden USD, die im vergangenen Jahr gestohlen wurden, und der beste Weg, dies zu tun, sei die Regulierung durch seine Kommission. Der SEC-Vorsitzende schlug einen strengeren Regulierungsrahmen vor, um Market Maker im Kryptobereich zu regulieren.

Gensler ist für die Idee, Kryptoplattformen zu registrieren, damit sie die gleichen regulatorischen Anforderungen wie Börsen erfüllen.

„Ich habe die Mitarbeiter gefragt, wie sie mit Plattformen arbeiten sollen, um sie registrieren und regulieren zu lassen und den Schutz der Vermögenswerte der Kunden am besten zu gewährleisten, insbesondere, ob es angemessen wäre, die Verwahrung zu trennen“, bemerkte Gensler.

Er erklärte weiter, dass die SEC im Bemühen, eine bessere regulatorische Klarheit zu schaffen, prüfe, wie eine gemeinsame regulatorische Aufsicht mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eingerichtet werden könne, da die Definition von Wertpapieren und Rohstoffen in den aktuellen Handelsplattformen miteinander verflochten sei.

„Ich habe Mitarbeiter gebeten, mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zusammenzuarbeiten, wie wir gemeinsam solche Plattformen angehen könnten, die sowohl mit kryptobasierten Sicherheitstoken als auch mit einigen Rohstoff-Token handeln könnten“, sagte er.

Gensler warnte auch davor, dass die zunehmende Werbewelle für Krypto-Assets, die so unterschiedliche Plattformen wie den Super Bowl erreicht, nicht zu Glaubwürdigkeit führt. Genau wie Projekte in anderen Bereichen, sagte er, sei Krypto-Innovation trotz des Hypes nicht überlebenssicher.

Ein Stoß gegen Stablecoins

Der SEC-Vorsitzende untersuchte auch Fragen rund um Stablecoins, die in den letzten Monaten ins regulatorische Licht gerückt sind, beginnend mit dem im vergangenen November veröffentlichten Bericht der President’s Working Group on Financial Markets. Das Team schlug eine eingeschränkte Ausgabe der an den USD gebundenen Token vor.

Gensler stellte in diesem Fall Interessenkonflikte fest, die insbesondere die drei größten Stablecoins betrafen, für die er eine verstärkte Aufsicht empfahl. Da die Token von Handels-/Leihplattformen geschaffen wurden, warf Gensler Fragen zur Integrität auf. Außerdem schien er USDC und USDT wegen ihres fehlenden Rückgaberechts zu kritisieren.

„Die drei größten Stablecoins wurden von Handels- oder Kreditplattformen selbst erstellt, und US-Kleinanleger haben kein direktes Rückgaberecht für die beiden größten Stablecoins nach Marktkapitalisierung. Es gibt Interessenkonflikte und Fragen der Marktintegrität, die von mehr Aufsicht profitieren würden.“

   

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