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Silk Road Gründer gibt Anspruch an Bitcoin im Wert von 3 Mrd. USD ab

Der inhaftierte Gründer des nicht mehr existierenden Dark-Web-Marktplatzes Silk Road, Ross Ulbricht, wird seinen Anspruch auf Bitcoin im Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar zur Begleichung seiner Schulden bei der US-Regierung in Höhe von 183 Millionen US-Dollar aufgeben.

Aus einer kürzlich veröffentlichten Gerichtsakte geht hervor, dass der Silk-Road-Gründer Ross Ulbricht mehrere Kryptowährungen besaß, darunter Bitcoin, Bitcoin Cash, Bitcoin SV und Bitcoin Gold.

Bitcoin im Wert von 3 Milliarden gestohlen

Das Justizministerium beschlagnahmte 2020 die Bitcoin von einem Hacker, der die Silk Road vor ihrer Schließung hackte. Der Hacker transferierte die BTC 2013 auf eine private Wallet. Fünf Jahre zuvor trat Ulbricht eine lebenslange Haft ohne Bewährung an (2015). Die 69.370 BTC, die das Justizministerium zum Zeitpunkt der Schließung der Silk Road beschlagnahmte, sind heute fast 3 Milliarden US-Dollar wert.

Der Silk-Road-Marktplatz gilt als erster Dark-Web-Marktplatz und war von 2011 bis zur Schließung durch das FBI im Jahr 2014 geöffnet. In dieser Zeit erleichterte der Marktplatz den Verkauf verschiedener illegaler Güter wie Drogen, Waffen und andere illegale Aktivitäten.

Im Jahr 2021 beschloss das Justizministerium, einen Deal mit dem Gründer zu schließen, bei dem er alle Ansprüche auf die Kryptowährungen aufgab, die er möglicherweise haben könnte. Im Gegenzug wird das Ministerium bei der Versteigerung der Bitcoin eine Entschädigung an ihn zahlen.

In der Gerichtsakte heißt es:

“Die Parteien vereinbaren, dass der Nettoerlös aus dem Verkauf der [“Bitcoin”], die gemäß dieser Vereinbarung verfallen sind, auf den noch nicht bezahlten Restbetrag des Geldurteils angerechnet wird.”

Mit der Einigung muss sich Ulbricht nicht mehr um die Entschädigung sorgen, die er möglicherweise zahlen muss, sollte er jemals die Chance auf Freiheit bekommen. Er kann auch Gefängnis Geld verdienen kann. Seine lebenslange Haftstrafe bleibt jedoch bestehen.

Der Freiheitskampf von Ulbricht geht weiter

Für seine Mutter Lyn Ulbricht, die sich für seine Freilassung eingesetzt hat, ist der Verkauf der Bitcoin ein bedeutender Sieg.

“Wir freuen uns sehr, dass die zu Unrecht gegen Ross verhängte Geldstrafe quasi rückgängig gemacht wurde, ebenso wie andere falsche Anklagen gegen ihn vor einem Bundesgericht nach dem Prozess fallen gelassen wurden”, sagte sie.

Ulbricht erhält bei seiner Berufungskampagne weiterhin Unterstützung von verschiedenen Personen, darunter auch von der Krypto-Community.

Der Silk Road-Gründer hat einige seiner persönlichen Kunstwerke als NFTs auf SuperRare versteigert. Außerdem arbeitet FreeRossDAO derzeit daran, die Freiheit von Ulbricht zu sichern.

   

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