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Studie: Kryptowährungen werden in 10 Jahren traditionelle Anlagen überholen

  • Laut einer Umfrage der Börse Bitstamp erwarten 80% der Befragten, dass Kryptowährungen in den nächsten 10 Jahren traditionelle Investitionen wie Aktien überholen werden.
  • Das Vertrauen in Kryptowährungen ist so groß, dass zwei von drei institutionellen Anlegern sie ihren Kunden aktiv empfehlen.

Glauben Sie, dass Kryptowährungen in den nächsten zehn Jahren traditionelle Anlagen wie Aktien und Staatsanleihen in den Schatten stellen werden? Damit sind Sie nicht allein. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Bitstamp ergab, dass über 80% der Anleger diese Ansicht teilen. Sie ergab auch, dass fast 70% der institutionellen Anleger ihren Kunden aktiv Kryptowährungen empfehlen.

In seiner ersten Crypto Pulse-Studie befragte Bitstamp 23.113 Kleinanleger und 5.502 institutionelle Anleger weltweit. 90% der Kleinanleger verdienten bis zu 125.000 Dollar im Jahr, das Durchschnittsalter lag bei 37 Jahren und ein Viertel gab an, eine Hypothek zu haben. Von den professionellen Anlegern waren etwas mehr als die Hälfte leitende Angestellte, während 20% Berater und Portfoliomanager waren.

Ein überraschendes Ergebnis war, dass das Vertrauen in Kryptowährungen sehr hoch ist, im Gegensatz zu den Mainstream-Schlagzeilen, die Kryptowährungen als eine Anlageklasse darstellen, der eine Art Schmuddel-Image anhaftet. 66% der Einzelhändler und 70% der Fachleute haben großes Vertrauen in diese Anlageklasse.

Einige der Befragten teilten ihre Ansichten darüber mit, was nötig wäre, um dieses Vertrauen zu stärken. Ein mexikanischer Investor meinte, dass „eine starke Sicherheit erforderlich ist, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, sowie weitere Erklärungen über Kryptowährungen“, während ein Südafrikaner behauptete, dass „die Zukunft der Kryptowährungen wirklich vielversprechend ist, weil man den Menschen einfach mehr darüber beibringen muss, damit sie mehr Vertrauen haben“.

Krypto stellt Aktien und Anleihen in den Schatten

Zu den weiteren Ergebnissen gehört, dass 62% der Befragten in den letzten zwei Jahren in Krypto investiert haben und dass Krypto-Swaps die häufigste Art von Transaktionen für Einzelhändler waren (49,5%). Unzureichendes Wissen, ein vermeintlich zu hohes Risiko und die Ungewissheit, welche Plattform die beste für den Einstieg ist, waren die größten Hindernisse für Einzelhändler.

Fachleute hatten andere Bedenken, wobei das Investitionsrisiko und die Volatilität der Kryptokurse an erster Stelle standen. Auch die fehlende Regulierung war für sie ein großes Problem, zumal die meisten von ihnen den Aufsichtsbehörden über die von ihnen gehaltenen Vermögenswerte Bericht erstatten müssen.

Apropos Regulierung: Die Kleinanleger waren geteilter Meinung darüber, ob Krypto eine regulierte Branche ist oder nicht. 47,7% der Befragten glauben, dass Kryptowährungen reguliert werden, was nur geringfügig mehr sind als diejenigen, die glauben, dass NFTs reguliert werden. Diese Zahl ist deutlich niedriger als die derjenigen, die glauben, dass Aktien und Derivate reguliert sind (71,2% bzw. 61,9%). 55% der Profis glauben, dass Krypto reguliert ist.

Bitstamp bemerkt:

„Die Wahrnehmung der Regulierung durch die einzelnen Befragten ist sehr unterschiedlich und hängt eher mit dem Wissen und der Nutzung von Kryptowährungen als mit dem tatsächlichen Verständnis der Branchenvorschriften zusammen.“

Fachleute sind sehr optimistisch, was das Potenzial von Kryptowährungen in den nächsten zehn Jahren angeht. Die Umfrage ergab, dass „80% der institutionellen Anleger glauben, dass Kryptowährungen die traditionellen Anlageformen überholen werden“ und dass „mehr als drei von vier Befragten davon ausgehen, dass Kryptowährungen innerhalb eines Jahrzehnts zum Mainstream gehören“.

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