Mining

US-Finanzministerium setzt russische Mining-Unternehmen auf Sanktionsliste

Das amerikanische Finanzministerium hat das russische Mining-Unternehmen BitRiver und dessen Tochterunternehmen auf die Liste der Firmen gesetzt, die von Russland zur Umgehung von Sanktionen genutzt werden.

Wie es in einer offiziellen Mitteilung vom Mittwoch heißt, hat das dem Finanzministerium angehörende Amt für die Kontrolle ausländischer Assets (OFAC), das für die Einhaltung von Sanktionen zuständig ist, die BitRiver AG und zehn angehörige Tochterfirmen mit Sitz in Russland nun ebenfalls in den Geltungsbereich der erhobenen Finanzsanktionen gestellt. In der Regel werden die Vermögen von Unternehmen und Privatpersonen, die sich auf besagter Liste befinden, eingefroren und zudem ist es „amerikanischen Staatsbürgern verboten, mit diesen Geschäfte zu machen“.

Wie das US-Finanzministerium erklärt, wurden die Maßnahmen gegen die BitRiver und deren Töchter ergriffen, weil diese „zur Sanktionsumgehung russischer Unternehmen beigetragen hat“. Demnach vermietet die Firma auf internationaler Ebene ihre Mining-Kapazitäten, was Russland wiederum hilft, die eigenen „natürlichen Energieressourcen zu monetarisieren“.

„Russland hat wegen einem großen Schatz an natürlichen Energieressourcen und kaltem Klima einen klaren Wettbewerbsvorteil im Krypto-Mining“, wie das Finanzministerium in seiner Erklärung weiter ausführt. „Allerdings müssen Mining-Unternehmen die nötige Hardware importieren und brauchen Fiatwährungen als Zahlungsmittel, was sie anfällig für Sanktionen macht. Die USA arbeiten weiter mit Hochdruck daran, dass kein Asset, ganz egal wie komplex, zu einem Mechanismus für das Putin-Regime wird, um Sanktionen zu umgehen“.

Today, the U.S. is targeting Russian financial and operational support networks that attempt to evade international sanctions.https://t.co/a59UJKRaQJ

— Treasury Department (@USTreasury) April 20, 2022

Der jüngste Schlag gegen den russischen Miner folgt auf eine vorherige Warnung der OFAC, die die US-Bevölkerung dazu anhält, auf die Nutzung bestimmter Digitalwährungen zu verzichten, damit russische Unternehmen und Privatpersonen nicht von diesen profitieren können. Im April hatte die amerikanische Regierung bereits den russischen Darknet-Marktplatz Hydra und die Kryptobörse Garantex ins Visier genommen, weil diese mit Cyberkriminalität in Verbindung stehen sollen.

„Das Finanzamt kann und wird diejenigen zur Strecke bringen, die versuchen, die US-Sanktionen gegen Russland zu umgehen oder dabei helfen, denn damit wird willentlich der brutale Krieg von Putin unterstützt“, wie Sprecher Brian Nelson betont.

   

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