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Weshalb crasht der Kryptomarkt schon wieder? – Analyse 2022

Seit der Geburtsstunde ist der Kryptomarkt voll von volatilen Assets mit permanent schwankenden Kursen. Diese Volatilität hat die Akzeptanz von Kryptowährungen in vielen Ländern gebremst, da ihre möglichen Auswirkungen die Finanzaufsichtsbehörden beunruhigen. Sie sind der Ansicht, dass die Einführung digitaler Währungen mit stets schwankenden Kursen die Wirtschaft und die Bürger ihrer Länder beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund ist der Handel mit Kryptowährungen in vielen asiatischen und afrikanischen Ländern wie Nigeria, dem wirtschaftlichen Zentrum Afrikas, verboten.

Die Volatilität der Preise hat trotz ihrer negativen Seiten auch positive Aspekte. Zu den positiven Eigenschaften gehört unter anderem die 24/7 gegebene Möglichkeit für Anleger, Profite zu erwirtschaften. Leider tendiert der Trend in diesen Tagen zu Verlusten für die Trader, da die Preise der meisten Kryptoassets weiterhin stark fluktuieren respektive sich eher rückläufig entwickeln. Die Frage, die sich Kryptoanalysten und Investoren stellen, lautet jedoch: Warum stürzt der Markt überhaupt ab?

Inhalt

  • 1 Der Kryptomarkt in der letzten Woche
  • 2 Warum stürzt der Kryptomarkt ab?
    • 2.1 #1 Zu viele Investoren handeln mit Hebel
    • 2.2 #2 Regulierungen
    • 2.3 #3 Korrelation zwischen dem Kryptomarkt und den Aktien
  • 3 Fazit

Der Kryptomarkt in der letzten Woche

In der letzten Woche sind die Preise vieler Kryptowährungen deutlich gefallen, da der Weg an die Spitze immer schwieriger wird. Bitcoin bleibt nach wie vor die führende, wertvollste und prominenteste Kryptowährung auf dem Markt. Leider hat auch die Mutter aller Kryptowährungen keine gute Woche hinter sich. Sie hat allein in dieser Woche mehr als 6 % an Wert verloren und schwankt zwischen 44.000 und 45.000 $. Für den Bitcoin Kurs stellt es sich derzeit als schwierig dar, die 50.000 $ Marke zu überschreiten und ein weiteres Allzeithoch (ATH) zu erreichen. Der ATH-Preis des Bitcoins von 68.789,3 $, der im vergangenen November erreicht wurde, scheint bei diesem Tempo derzeit unmöglich zu erreichen. Kryptoanalysten glauben, dass die aggressive Geldpolitik der Federal Reserve in diesem Jahr für den jüngsten Absturz des Kryptomarkt verantwortlich sein könnte.

Bitcoin ist bei diesem Absturz nicht allein, da auch viele Altcoins traditionell dem Trend des Bitcoin Kurses folgen. So hat auch Ether in dieser Woche etwa 6 % an Wert verloren, obwohl der Kurs bis ins Jahr 2022 hinein eine gute Dynamik entfaltet hatte. Der wichtigste Altcoin wird jetzt unter der Marke von 3.250 $ gehandelt und beendet damit eine weniger glanzvolle Woche. Wie der Bitcoin hat auch Ether sein ATH im letzten November erreicht, sieht aber im Moment ebenfalls sehr weit davon entfernt aus.

Andere Altcoins wie Solana, Cardano, XRP und Litecoin haben ebenfalls massiv an Wert verloren. Solana fiel um 10 %, XRP um 9 %, während Cardano und Litecoin jeweils 7 % an Wert verloren. Auch die Meme-Coins verzeichneten einen Kursrückgang: Dogecoin und Shiba Inu fielen um 5 % und 7 %. Alles in allem keine gute Woche für den Kryptomarkt, auch wenn die Anleger sich mittelfristig optimistisch zeigen.

Warum stürzt der Kryptomarkt ab?

Es gibt viele mögliche Faktoren, die für den Absturz des Kryptomarktes verantwortlich sein können, insbesondere in der letzten Woche. Nachfolgend sind jedoch einige Faktoren aufgeführt, die von besonderer Relevanz für den jüngsten Crash sein könnten..

#1 Zu viele Investoren handeln mit Hebel

Nach Aussagen von vielen Analysten gehen immer mehr Trader hohe Risiken beim Handel mit Kryptowährungen ein. Das bedeutet, dass die Anleger, wie bei den traditionellen Märkten, Fremdkapital einsetzen, um den Kauf von Futures zu finanzieren. Die Auswirkungen auf den Kryptomarkt können die Miner dazu veranlassen, sich gegen künftige Preisrückgänge bei den von ihnen geschürften Coins abzusichern und ihre Mining-Rewards zu veräußern. Hinzu kommt, dass es eine Art Dominoeffekt gibt, wenn zu vielen Trader ihre Positionen aufgrund einer größeren Kurslücke liquidiert werden, weshalb es ebenfalls zu einem Kursverfall kommen kann.

#2 Regulierungen

Die positiven Auswirkungen der Regulierung von Kryptowährungen können für den Markt sehr vorteilhaft sein. Andererseits können negative Entwicklungen in puncto Regulierung ebenfalls schädlich für die Kursentwicklung der Kryptowährungen sein. Ein typisches Beispiel für eine Regulierung, die sich auf den Kryptomarkt auswirkte, war, als China das Krypto-Mining in seinem Land verbot. Dies führte dazu, dass Miner nach alternativen, billigeren Optionen suchten, was zu einem allgemeinen Rückgang der Hash-Rate des Netzwerks führte.

#3 Korrelation zwischen dem Kryptomarkt und den Aktien

Früher war der Krypto-Markt ein völlig autonomer Raum, ohne Einflussnahme von anderen Börsenmärkten. Leider ist das heute nicht mehr der Fall, es ist zu beobachten, wie es immer wieder Korrelationen zwischen dem Krypto-Markt und dem traditionellen Aktienmarkt gibt. Besonders wahrzunehmen ist diese Korrelation zwischen den Tech-Aktien und den Kryptowährungen. Ein Rückgang der Aktienmärkte führt schnell dazu, dass die Anleger vorsichtiger mit Investitionen in den Kryptomarkt sind und ihr Kapital lieber in einem vermeintlich “sicheren” Hafen parken.

Fazit

Auch wenn die Kurse vieler Kryptowährungen in der vergangenen Woche gesunken sind, gibt es noch viele positive Parameter, beispielsweise das durchschnittliche 24-Stunden-Handelsvolumen, was trotz der Kursentwicklung stets stabil geblieben ist. Ein weiterer positiver Faktor für den Kryptomarkt ist die jährliche Bitcoin-Konferenz, die momentan in Miami stattfindet. Diese Konferenz wird die Akzeptanz von Bitcoin weltweit weiter erhöhen, was sich im Kurs widerspiegeln sollte. Die nächsten Wochen werden sowohl für die Anleger als auch für den Markt wichtig sein, der Optimismus ist nach wie vor groß.

   

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